Yoga als Stressabbau für Männer

Über Yoga hatte ich mir ja hier schon mal Gedanken gemacht. Ich habe dann noch mal geschaut, was es so alles an Yogastilen gibt – und das sind offenbar eine ganze Menge: Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Asunara Yoga, Ashtanga Yoga, Bikram Yoga (das ist das in der Sauna bzw. in einem erhitzten Raum) usw. usf.

Es gibt anscheinend hunderte von verschiedenen Yogastilen und tausende und abertausende Yogastudios – von kleinen Hinterhofeinrichtungen bis zu großen Glaspalästen. Manches vom Stil her eher spröde und bei anderen scheint man die Räucherstäbchen schon im Bild zu riechen. Das ist fast schon ein Überangebot.

Mir scheint daher auch, dass dieses Überangebot darauf hindeutet, dass hier eine Bereinigung des Marktes ansteht. Wenn ich an den Hype am Neuen Markt von 2000 denke und wie der endete, so sehe ich hier gewisse Parallelen. Jede Straße hat mittlerweile ihr eigenes Yogastudio. Diese Blase müsste auch irgendwann platzen.

Was trotzdem weiterhin für Yoga sprechen wird, sind die zahlreichen und wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen, die es auf die Teilnehmer haben kann. Physisch (in Form verbesserter Beweglichkeit und mehr Kraft) wie psychisch (in Form von Entspannung und Stressabbau – Yogateilnehmer berichten immer wieder davon, dass sie sich nach Yoga „frisch und ganz“ fühlen).

Da der Stresslevel auf der Arbeit immer mal wieder hoch ist und hoch bleiben dürfte, ist ein kluger Ausgleich also für uns Männer wichtig. Warum nicht mal Yoga ausprobieren? Es braucht nur eine Yogamatte, etwa lockere Kleidung und fertig. Wenn ich mal etwas mehr Ruhe habe, werde ich das sicherlich auch versuchen und dann über meine Erfahrung schreiben.

Für jetzt bleibt mein Eindruck, dass die Yogastudios mittlerweile wie Pilze aus dem Boden sprießen und in allen Städten und Stadtteilen zu finden sind. Große Ketten wie Nischenanbieter. Schätze mal, dass die großen Ketten wie an anderen Stellen auch den Tod der Kleinen verursachen werden und dass sich ein paar Spezialisten halten werden.