Es kommt einem gerade vor, als ob die neuen Youtube, wie die Internetunternehmen der Neunziger sind. Eben viel Hype um nichts und irgendwann Platz die Blase und alle fragen sich: War was?

Mir kommt es so vor, als ob Männer weniger anfällig für diese Hype sind als Frauen. Aber warum ist das so. Suchen Männer Ihre Idole wo anders oder haben einfach weniger Interesse an dem Medium „Youtube“? Die Randgruppen wie Zocker, Backverrückte oder Cosyplayer und ähnliches lassen wir jetzt mal außen vor. Die übrige Menge an Konsumenten schaut sich zwar Youtube-Videos an, wirkt aber nicht so in den Bann bezogen, wie das weibliche Pondon.

Namen wie Herr Tutorial, Ytitty oder die Außenseiter hat man sicherlich schon irgendwo mal aufgeschnappt. Der Wohnprinz ist dann schon etwas spezieller, weil das Thema eben nicht so auf Männer gemünzt ist, aber alle Leben bereits von den Videos. Die Videos an sich reichen allerdings nicht, sondern es müssen noch Produktplatzierungen her, Musikproduktionen und vieles mehr. Das ist auch, was mir sorgen bereitet, denn hinter so einem Business sind schnell auch die entsprechenden Manager und Macher da, die alles tun um das „Produkt“ Youtuber ausschlachten möchten.

Am Anfang hat es allen sicher einfach nur Spaß gemacht, aber dann ist ein Geschäft daraus geworden, dass bei vielen die Kreativität regelrecht auffrisst und so stirbt der Gedanken des Beginns. Wenn man etwas für Geld macht, dann macht man es nicht mehr so, wie man es machen sollte. Kompromisse werden eingegangen, man stellt mal ein Produkt vor, das man gar nicht mag oder ähnliches. Schwierig wird es nur dann, wenn man die Sachen nicht kennzeichnet.

Auch hier auf dem Männerblog gibt es bezahlte Einträge, diese sind dann mit Sponsored gekennzeichnet oder klar im Text oder darunter vermerkt. Ich hoffe wirklich, dass die Zeit ein wenig aufräumt, aber auch einen Weg aufzeigt, der für alle eine Zukunft bringt, die nicht einfach verpufft.