Männer und Hunde

Ich hatte ja neulich schon mal über Hunde geschrieben und dass wir in der Agentur nun auch welche haben. Ich will jetzt einfach mal ein paar Gedanken über Hunde weiterspinnen, die mir letztens so gekommen sind:

Ein Mann, der einen Hund hält, zeigt damit Verantwortungsgefühl, denn um einen Hund musst Du Dich kümmern. Er braucht Fressen, Auslauf, Zeit für Zuneigung und Körperkontakt – und jeder Hund hat seine Besonderheiten. Seinen ganz eigenen Charakter.

Manche sind sehr verspielt, andere schüchtern, manche sehr zutraulich, andere nicht. Jeder Hund spiegelt auch irgendwo den Charakter seines Herrchens zu einem Gutteil wieder (werde das in der Agentur mal weiter beobachten).

Hunde sind außerdem gut geeignet, um mit anderen in Kontakt zu kommen (vor allem auch mit Frauen). Hunde sind eh die ehrlicheren Kontakthersteller: Beschnuppern sich kurz am Hintern und wissen, was Sache ist.

Das können wir zwar so nicht tun (sähe auch komisch aus), aber über Hunde lässt sich leicht ins Gespräch kommen, wie ich selber schon beobachten konnte. Und über Hunde lässt sich wie übers Wetter leicht sprechen. Ich selbst schätze es, wenn der Hund zutraulich ist. Bei Kampfhunden schaue ich schon zweimal hin, habe aber bisher nur wenige gesehen.

Manche Hundebesitzer scheinen mir allerdings auch recht ängstlich zu sein. Der Hund braucht schon eine klare Ansprache. Und die kann offenbar nicht jeder oder jede leisten. Das merkt man auch daran, wenn der Hund so gar nicht hören will (mir ist mal ein Hund auf der Parkbank auf den Schoß gesprungen. War der Besitzerin sehr peinlich. Da ich keine weiße Hose anhatte, war’s mir ehrlich gesagt kaum unangenehm).

Kurz gesagt: So ein Hund ist eine recht große Verantwortung, aber auch eine Bereicherung des Lebens. Der Hund ist, wie er ist – er spielt einem nichts vor. Er freut sich ganz direkt über uns. Und das plus der Anhänglichkeit des Hundes ist etwas Schönes.